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In der Nacht [19.11.09]

Wenn ich aufstehe ist es Nacht.
Ich schaue in die dunkele Welt
hinaus und frage mich wer vielleicht
noch wach sein könnte, außer mir.
Es ist ein wunderbares, unvergleichliches
Gefühl aufzuwachen und das einzige
was zu hören ist, ist der Klang einer stillen Nacht.
Ich mache mich auf den weg - wohin, ist noch
unklar - jedoch gehe ich meinen eigenen Weg
und folge keinem Pfad oder Wanderweg.
Ich gehe umher, durch den tiefen Wald.
Lausche dem WInd und höre ihm zu, wie er flüstert.
Er erzählt eine Geschichte die ich nicht verstehe, da ich
seine Sprache nicht spreche, aber sie klingt so harmonisch.
Wie ein nie enden wollendes Lied.
Ich gehe weiter - meinen Weg - und bewege mich im Takt
der Musik des Windes.
Er weht mir durch die Haare, ich spüre ihn auf meiner Wange,
so als wolle er mich als neuen Freund willkommen heißen.
Eine märchenhafte Begrüßung am Morgen der dunkelen Nacht,
denke ich und lächele.
Niemals bin ich einsam - auch wenn ich alleine meinen Weg beschreite.
Das Gefühl der Einsamkeit, ist mir so fremd wie der hellichte Tag.
Nacht für Nacht erwache ich, werde älter und frage mich,
bleibt es ewig so bestehn?
Weder Wunsch noch Bitte wäre es, nur würde ich gerne
das Wissen in mir tragen ob es so wäre.
Ich gehe weiter - meinen Weg - immer weiter.
Der Boden der mich trägt steigt an.
Vom Winde lasse ich mich hinauf tragen.
Angekommen, erblicke ich eine vom zunehmenden Mond erleuchtete Lichtung.
Ein unglaublicher, unbeschreiblicher Moment.
Meine Augen blicken hinauf in den sternenklaren Himmel.
Ohne von ihm wegzusehen gehe ich hinunter auf den moosbedeckten Boden,
falte die Hände hinter meinem Kopf und lasse mich sanft nach fallen.
Mit Worten kann ich diesen Anblick nicht ausdrücken.
Ich würde mir wünschen das sich für jedes Lebewesen,
solch eine Gelegenheit irgendwann einmal, im Leben bietet.
Und so verweile ich auf der Lichtung,
verliebe mich in jeder Sekunde mehr und mehr
in den Sternenhimmel, lausche und spüre meinem neuen Freund
dem Wind und lasse
mich von seiner Musik fantasievoll inspirieren.
Die vielen Sterne ergeben Zeichen, werden zu Bildern.
Immer mehr.
Die hellen Sterne im Kontrast zum nächtlichen,
fast schwarz wirkenden Himmel,
ist wie der Unterschied zu Tag und Nacht.
Die Nacht lockert sich. Das Lied des Windes verstummt.
Am Horizont erhellt es sich.
Ein brennender Schmerz erflammt in mir.
Ohne Erklärung werde ich zum Element des Windes.
Unbemerkt stürme ich herum.
Weg von der Lichtung, den Weg den ich gegangen war,
zu beginn der Nacht, zurück.
Da wo ich den ersten Schritt der Nacht getan habe, dort wo die Quelle des Lebens im Regenbogen-Stein entspringt,
zerfalle ich glitzernd zu Staub.
So wache ich über die Quelle des Lebens,
bis zur nächsten Nacht.

 
19.9.16 22:58
 
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