Willkommen in meiner Vält
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/andere-vaelt

Gratis bloggen bei
myblog.de





Links
  Werde Fan von Andere Vält auf Facebook
 
Der Wunsch [20.11. & 01.12.2015]

Du gehst hinaus,
Lass meine Hand nicht los,
Wünsche ich mir.
Zerreiß' den Faden zu mir nicht.
'Möchte den Schlag deines Herzens -
Noch in weiter Ferne spüren.
Du gehst,
Und das was bleibt sind
prickelnde, brennende Berührunge.
Zum Abschied,
Dein Kuss lässt kleine Funken
im Wind zu einem Feuerwerk aufleuchten.
Zu bleiben,
Neben dir zu träumen,
Morgens zu erwachen -
und spürbar weiter zu träumen.
Die Worte,
Sie verlassen nicht meine Lippen.
Kann ihn nicht aussprechen,
Etwas hält ihn fest,
Diesen Wunsch,
den ich schon so lange inne halte...

...
...
...

Alter Mann: "Also Junge Dame, der Weg nach Vorn ist manchmal der Weg zurück. "
"Aaaah! Willst du auf diesen alten Zausel hören?!" - unterbricht ihn sein sprechender Hut
"Ziemlich oft Junge Dame, scheint es so - das wir unser Ziel nicht erreichen, aber in Wirklichkeit -"
" - schon da sind!" Plappert sein Hut.
"Aaaaargh... -schon da sind." grummelt der Alte zum Ende.
20.9.16 07:58


Callejón [16.06.2015]

Kontrollraum des Gehirns besucht.
Niemand ist Zuhause.
Gestellte Frage,
Mit seelischer Stille beantwortet.
Blinde Monitore.
Leere Bilder.
Stumpfes Mondlicht das sich ueber uns erhebt.
Fahl, gealterte Farben erreichen die Netzhaut.
Leere Worte.
In sich verirrende Klänge des nächtlichen Windspiels.
Das erarbeitete Vertrauen ist erloschen.
Sehnsucht die nachhaltig weiter wächst.
Tief & gänzlich verloren in unserer Vergangenheit.
Versteckte Lichtblicke,
Hinter endlosen Sackgassen & Abzweigungen des verworrenen Labyrinths.
Fehlende, Halt gebende Kontrolle einer starken Hand.
Suchend nach dem richtigen Weg,
Ist man den Falschen eingeschlagen.
20.9.16 07:57


Exorzismus [25.05.2015 ]

Wenn du in den Spiegel blickst, wen siehst du dann?

Du - bist nicht Du!
Und ich - bin nicht ich!
Ein Dämon bewahrt jeder von uns, in sich auf - tief in seiner Seele verborgen.
Listig lauschend & allzeit bereit, auf den passenden Mpment wartend - um auszubrechen.
Damit er seiner Lust nach gehen kann,
die ständig weiter anwachsenden Begierde will er stillen,
in dem er Schmerz und Leid in die Herzen der Menschen verbreitet - jene die noch an Wunder glauben.

Und um seine Mission, des heroischen Gehörntens wichtigster Auftrag, wunschgemäß zu erfüllen.

Von mal zu mal passiert es, man täuscht sich in eben jenen Menschen, die einem das Herz beflügelt haben.
Nur um dann jede Feder, vereinzelt, nach einander, ganz langsam mit Genuss heraus zu rupfen und sich an der Pein des anderen ergötzt.

Verbanne den Dämon aus dir und du wirst wieder der, der du einst warst. Mit geläutert Seele.

Tust du es nicht, zapft der Dämon, in schon naher Zukunft, deine Lebenszeit an.
Einen solchen Leckerbissen, den er nicht sehr lange gewollt ist, mit dir zu teilen.

Nimm dich, vor dem finster dreinblickenden, hämisch grinsenden Geschöpf der Unterwelt, gut in Acht - ehe du dich versiehst, bist du ihm nichtsahnend, mit voller drollig-unwissend-kindlichen Naivität eines I-Dötzchens, freudestrahlend aus eigenen Stücken in seine Falle gelaufen.

Gehe in dich hinein, - nur, höre nicht auf ihn!
Lass dein Herz, die fuer dich passformgerechte Formulierung aussprechen und den Dämon, deiner sakrosankten Seele austreiben.
20.9.16 07:57


Fest Verankert [14.05.2015]

Du hast es nicht verdient das ich an dich von Herzen denke.
Tag und Nacht träume ich von uns
Deine Hand in meiner.
Wie ein Anker
Hältst du mich fest.
Gedanken fliegen umher.
Sie kreisen.
Und handeln nur von dir.
Blind vor liebe - ist das schon lang nicht mehr.
Ich bette des nachts auf schönsten Erinnerungen.
Tränen fließen.
Schicke ich meine Worte per Post? Oder Brieftaube.
Weißer Schleier.
Schwarze Gewitterwolken.
Ich will tanzen durch den Regen.
Und Sternschnuppen mit dir jagen.
Des nachts,
Auf meinem kleinen Balkon.
In deinen Armen verstecken spielen und mich wärmen.
20.9.16 07:56


Resurrektion [12.04.2015]

Ich will es nicht
Kann es nicht ändern.
Will alles schließen
Verrostetes schloss
Gestählt aus tiefem Granit & Eis
Will sie verlassen
Diese Welt in der ich mich nach deinen Berührungen sehne.
Kann mich nicht verstecken
Kalte, leere, schwarze Räume in meinem Herzen.
Will diese Welt hassen
Lebe in ihr,
Seit jahrzehnten von Monaten.
Will nach vorne schaun
In zukünftige Welten.
Will blicken in paranoide, himmlische, unerkannte Erfahrungen.
Will sehen wie ich lebe.
Will laufen auf blühenden Feldern.
Mit fliederfarbenen Sonnen.
Ohne rosarote Gläser vor den Linsen.
Reflexionen voller pixelhafter Ereignisse des Vergangenen,
Will neues abspeichern.
Meine Festplatte ist voll von dir.
Kann nichts löschen.
Fehler im Programm beim Loslassen.
Neustart fehlgeleitet.
Mein Märchen hat ein zukünftiges Update.
Ich bitte dich innig.
Stell es online.
20.9.16 07:55


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung